Land des Tees

Sri Lanka - Land des Tees

Ausgedehnte Hochländer und die Lage in Äquatornähe machen es möglich: Ein Land, kaum so groß wie Bayern, war einst der größte Teeproduzent der Welt – und gehört noch immer zu den Top Fünf.

Ceylon – ein malzig-herber Klang

Für Liebhaber von Schwarztee ist Ceylon ein Wort, das sofort einen herben, leicht malzigen Geschmack ins Gedächtnis ruft. Das Land zählt zu den Top Fünf der Teeproduzenten. Der berühmte Tee, der auch in englischen Teemischungen seinen Platz findet, wurde nach seinem Anbaugebiet benannt. Bis 1972 trug Sri Lanka den Namen Ceylon, mehr als hundert Jahre war es britische Kolonie. Ceylon-Tee ist ein Sammelbegriff für verschiedene Teesorten. Am bekanntesten und am weitesten verbreitet sind Schwarztees, aber auch Grüntees und auch erlesene Weiße Tees findet man – wenn auch in geringeren Mengen. Besonders gut gedeihen die Pflänzchen in einer Höhe von 1200 Metern.

Ernte auf einer Teeplantage, Sri Lanka Reisen

Eine kleine Teegeschichte

1867 war das denkwürdige Jahr, in dem ein Schotte erstmals Tee anbaute. 1873 exportierte er seinen Ceylon-Tee nach London. Da die Rostpilzseuche die bis dahin rentablen Kaffeepflanzen vernichtete, musste eine neue Einnahmequelle her. Mit der Eroberung von Kandy konnten die Briten Land für den Anbau von Tee gewinnen, und die neue Erwerbsmöglichkeit lockte Einwanderer – südindische Tamilen (nicht zu verwechseln mit den einheimischen Sri-Lanka-Tamilen) – nach Sri Lanka.

Teepflanze, Sri Lanka Reisen

Sri Lankas „kleines England“ und andere Teeparadiese

Für den, der nach Sri Lanka reist und sich für Tee interessiert, ist ein Besuch in Nuwara Eliya ideal. Die Kleinstadt liegt im zentralen Hochland des Landes, und ihr Beiname ist „Little England“. Denn hier siedelten sich die Briten an, um Tee zu kultivieren. Die Berge rund um Nuwara Eliya sind noch immer als Anbaugebiet des Ceylon-Tees bekannt – der Tee behält das ganze Jahr über sein rundes Aroma. Auch wegen des Wetters haben sich die Briten hier wohl wohlgefühlt: Aufgrund der höheren Lage kann es recht kühl und feucht werden. Auf den Plantagen erfahren Reisende viel über den Anbau und die Weiterverarbeitung der Teepflanzen. Ein Schlückchen Tee darf dabei natürlich nicht fehlen.

Das größte Anbaugebiet ist aber Uva im Südosten der Insel. Der Tee, der von hier kommt, schmeckt eher süßlich und wird am besten von Juli bis Dezember gepflückt. Wer es herber mag, ist mit Tees aus Dimbula gut beraten. Dimbula ist eines der ältesten Anbaugebiete der Insel und liegt im Südwesten Sri Lankas. Die schmackhaftesten Ernten werden zwischen Dezember und April eingefahren.

Arbeiterinnen auf einer Teeplantage, Sri Lanka Reisen
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